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von Götz Schmiedehausen
3 ist die magische Zahl...
Wenn man das Masters und die US Open als Indikatoren nimmt, werden Par-3-Spielbahnen in der diesjährigen Open eine wichtige Rolle spielen. Während der Woche in Augusta erzielte kein Spieler auf den Par-3 mehr als vier Birdies. In Torrey Pines war das 11. Loch das fünftschwerste auf dem Platz. Wer ein Major gewinnen will, muss nicht meilenweit schlagen können, sondern vielmehr die kleinen Teufel clever in die Schranken zu weisen wissen. Hier die Par 3-Bahnen der British Open 2008 im Schnelldurchlauf…
4. Loch, Par-3, 184 Meter
Die Spielbahn zum 4. Loch ist zwar nur 184 Meter lang, aber sie sollte während der Championship keine allzu grosse Rolle spielen. Der Fairway neigt sich leicht nach unten und ist den Elementen relativ ungeschützt ausgeliefert. Aber wenn die Fahne ganz links steckt, wird es plötzlich verdammt schwierig, nah an sie heranzukommen. Eine Pin Position ganz hinten im Grün würde die Spielbahn um knapp 14 Meter verlängern, aber dort lauern keine Gefahren; diese Pin Position ist also nicht so kritisch.
7. Loch, Par-3, 163 Meter
Das Ziel hier ist klein, nur 26 Meter lang, und der Eingang zu dem leicht erhöhten Grün ist schmal. Die hintere linke Pin-Position ist haarig, man muss den Ball mit einem Draw reinschlagen, sonst geht gar nichts. Passen Sie auf die Pot-Bunker auf. Sie sind zwar nicht besonders tief, aber klein und beengend. Landet man zu nah an der Rückwand des Bunkers, kommt man nur rückwärts wieder heraus.
12. Loch, Par-3, 168 Meter
1983 machte Nick Faldo am 12. Loch einen Drei-Putt, und es sah so aus, als wäre die Claret Jug sein. Die Schwierigkeit der möglicherweise idyllischsten Spielbahn des Platzes liegt nicht in den Bunkern - die sollten für die Pros keine Rolle spielen. Das Grün aber ist eine wellige Dünenlandschaft, und wenn man es nicht gleich trifft, muss man den Ball möglicherweise mit einem komplizierten Abwärts-Chip wieder zurück in das hügelige Horrortal befördern.
14. Loch, Par-3, 174 Meter
Hier haben Sie jede Menge lange Eisen in die Mitte des Grüns zu erwarten. Im vorderen Bereich neigt sich das Grün zurück zum Tee – das macht jede kurze, vor allem kurze und rechte Pin-Position sehr schwierig. Dieses Grün ist auch ziemlich tief, genauer gesagt 32 Meter tief, so dass sich diese Par-3-Bahn zu einem ausgewachsenen 3er-Eisen über 201 Meter entwickeln könnte. Der Abschlag ist windgeschützt – und das ist das Problem. Mit dem falschen Schläger trifft man zu kurz und schlägt den Ball vor den rechten Bunker.
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