Featured StoriesFeatured Stories

Quick-Interview

Álvaro Quirós

19.10.2015 | Von Jan Langenbein, Fotos: Getty Images

Als der spanische Prügelprinz 2011 die Dubai World Championship gewann, schien ein neuer Dominator auf der European Tour angekommen, schließlich schlug keiner einen längeren Ball. Seither sucht Álvaro allerdings seine Form. Zeit für ein paar schnelle Fragen im Stehen.

Wann wurdest du das letzte mal ausgedrivt?
Körperlich fühle ich mich momentan großartig. Aber ich habe auch ein bisschen Selbstvertrauen verloren, das ich für Longhitter-Schläge einfach brauche. Du bist ein Longhitter, wenn du einerseits den Schwung hast, aber andererseits auch das Selbstvertrauen, überhaupt einer zu sein. Nur mit dieser Kombination gelingen dir solche Schläge.

Könntest du einen normalen Driver-Schaft mit deinem Schwung zerbrechen?
Oh ja, ich glaube, das könnte ich. Ich habe zwar noch niemanden gesehen, der das gemacht hat, und habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber ich glaube, ich würde es schaffen.

Bevor du Golfprofi wurdest, musstest du dich zwischen Golf und Fussball entscheiden. für wen würdest du spielen, wäre deine Entscheidung anders ausgefallen?
Atlético Madrid. Das ist mein Team.

Du bist ein grosser James-Bond-Fan. Welcher bond war deiner Meinung nach der beste?
Sie hatten alle etwas für sich. Roger Moore ist einfach ein Klassiker. Daniel Craig ist wahrscheinlich derjenige, der sich am meisten von den anderen unterscheidet: blond, muskulös, blaue Augen. Aber ich mag eigentlich lieber die Filme als die Schauspieler an sich.

In welchem Land hast du die grössten Probleme mit dem Essen?
Indien. Ich war schon öfter dort und das Essen ist wirklich furchtbar. Es ist scharf und das hasse ich einfach.

Bist du auf dem Platz ein Trash-Talker?
Nein, auf gar keinen Fall. Ich halte meinen Spielpartner auch nicht für einen Feind. Wenn mein Spielpartner einfach besser als ich gespielt hat, dann nehme ich am 18. Loch meine Cap ab und gratuliere ihm dazu.

Hast du ein Lieblingsturnier?
Die Masters. In Augusta herrscht immer eine besondere Atmosphäre und der Platz ist einfach toll. Das ist das einzige Major-Turnier, das immer am gleichen Ort stattfindet.

Wird man zum Longhitter geboren?
Bei mir lag es an der Art, wie ich Golf gelernt habe. Ich hatte ganz am Anfang die Schläger meines Vaters und musste damit immer extrem schnell schwingen, um die schweren Eisen überhaupt bewegen zu können. So bin ich einfach in diese Longhitting-Geschichte reingewachsen.




Featured Stories