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Valeria und Sabrina

Iron Maidens

06.01.2012 | Von Jan Langenbein, Fotos: Vincent Starr

Auf den staubigen Straßen Spaniens werden die Regelkenntnisse unserer Schönheiten auf eine harte Probe gestellt ...

Beide Mädchen tragen schwarze Bikinis von Lepel


Liebe Valeria,
als Rocco Mediates Ball bei den US Open eine Tribüne traf, bekam er einen Free-Drop in einer markierten Dropping-Zone. So weit, so gut, aber warum musste er den Ball nicht ein weiteres Mal droppen, als dieser aus der Zone herausrollte?
Kevin aus Reutlingen

Valeria antwortet:
Wenn ein Spieler einen Free-Drop zugesprochen bekommt, muss der Ball nicht unbedingt an der Stelle liegen bleiben, an der er gedroppt wurde. Er darf sich lediglich nicht weiter als zwei Schlägerlängen von der Stelle des Drops entfernen und selbstverständlich auch nicht wieder von den Umständen betroffen sein, deretwegen der Drop in Anspruch genommen wurde. Es gibt noch ein paar andere Regeln, die beim Droppen des Balls zu beachten sind, aber in diesem Fall hat Rocco keine davon übertreten. Alles Weitere findest du unter Regel 20.

Fotografie/Produktion: Vincent Starr
Styling: Natalie Nicolaou
Make-up: Gina Anderson

Valeria und Sabrina: Iron MaidensValeria und Sabrina: Iron Maidens
Liebe Sabrina,
ich habe gehört, dass man auf dem Grün nicht zwangsläufig den Putter benutzen muss. Wenn ich also mal wieder meilenweit vom Loch entfernt bin und mir der Putt einfach zu viele Breaks hat oder ich die Linie nicht lesen kann, darf ich dann auch chippen?
Markus aus Landsberg

Sabrina antwortet:
Regeltechnisch geht das absolut in Ordnung. Aber wenn du in meinem Club Divots aus den Grüns schlagen würdest, hättest du ein Problem mit dem Greenkeeper. Also mach' das Richtige: Putte deinen Ball. Auf dem Old Course wurden während den Open schon gestandene Profis dafür ausgebuht, Divots aus dem geheiligten Boden geschlagen zu haben.

Valeria und Sabrina: Iron MaidensValeria und Sabrina: Iron Maidens
Liebe Valeria,
vor einer Weile spielte ich in einem Match mit einem Kumpel einen provisorischen Ball und fand kurz darauf beide Bälle wieder. Ich wollte dann den provisorischen Ball weiterspielen und mir selbstverständlich den Strafschlag notieren, aber mein Mitspieler behauptete, ich müsste in jedem Fall meinen ersten Ball weiterspielen. Stimmt das?
Axel aus Köln

Valeria antwortet:
Dein Freund hat natürlich recht, Axel. Denk doch mal darüber nach: Wenn du zwischen den Bällen wählen dürftest, dann könntest du so viele provisorische Bälle schlagen, wie du wolltest, und dann über den Platz marschieren, um dir den Ball auszusuchen, dessen Lage dir am besten gefällt. Du kannst auch gerne unter Regel 27-2 C nachschauen, falls du mir nicht glaubst.




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